Hamburg meine Perle || Fototagebuch

written by Lisa 21. Dezember 2016

Münchner können sich ja bekanntlich überhaupt nicht vorstellen, irgendwo anders in Deutschland zu wohnen, als in ihrem Alpenrandstädtchen. In San Francisco, Kopenhagen, Hongkong oder Südafrika – kein Problem. Aber in einer anderen deutschen Stadt? Eher nicht. Berlin? Oh Gott. Außer: in Hamburg vielleicht.

Das norddeutsche Pendant zu München wirkt tatsächlich wie ein Home away from Home – nur mit mehr Wasser in der Stadt, besseren Restaurants, größerer Unbefangenheit und diesem seltsamen Dialekt der Menschen hier oben. An dieser Stelle herzlichen Dank für meinen ersten Besuch in dieser Stadt an die beiden Initiatorinnen Angi und Danny – ihr macht einem Mädchen die besten Geburtstagsgeschenke!

Welche Hot Spots man gesehen haben sollte spare ich mich an dieser Stelle, tolle Guides gibt es hier und hier. Was sich unserer Ansicht besonders gelohnt hat, war die Touri-Tour mit dem Stadtbus vor allem bei diesen eisigen Temperaturen (an dieser Stelle herzlichen Dank an Hannes, unseren Reiseführer) und der kostenlose Ausblick von der Elbphilharmonie. Gewohnt haben wir bei einer Freundin im Stadtteil Eimsbüttel, dem Wohnort der Hamburger Bloggerin Lina Mallon, die eine Liebeserklärung an den Stadtteil verfasst hat und der dem Münchner Stadtteil Schwabing ähnelt.
Aber wo wir gegessen haben, das möchte ich euch kurz auflisten, denn für solche Tipps bin ich immer total dankbar.

Where the food is good in Hamburg

Frühstück
BALZundBALZ :: Hoheluft
elbgold :: Schanze

Snacks & Dinner
Pamukkale :: Schanze
Happenpappen :: Eimsbüttel
XeÔm :: Karolinenviertel
Gefundenes Fressen :: Karolinenviertel

Es gibt viele Orte auf der Welt, die man auf Fotos schon 100 Mal gesehen hat und meint zu kennen. Die 12 Apostel in Australien, der Blick vom Rockefeller Center in NY, die blauen Kuppeln auf Santorini oder auch der Blick in den Gand Canyon sind solche Szenen. Man hat hier einen ganz speziellen Ausschnitt eines Fotos im Kopf, kann aber die Umgebung erst einordnen, wenn man selbst an genau der Stelle steht.
So ging es mir mit dem Blick in die Speicherstadt. Das linke Bild im Hochformat habe ich so schon viele Male bei Anderen gesehen – und jetzt war ich selbst dort und kann diese Stelle erstmals in das gesamte Hamburg-Gefüge einordnen. Auf der einen Seite fühle ich mich, als wäre ich schon viele Male hier gewesen und wäre Teil eines großen Ganzen. Andererseits verlieren solche Orte komischerweise an Reiz für mich. Wisst ihr, was ich meine?

Ich habe auch noch ein Foto von der U-Bahn-Anzeige “Mümmelmannsberg” hier beigefügt, weil ich diesen und auch einige andere Namen von Haltestellen einfach super witzig finde: “Schlump” zum Beispiel. “Warum die Leute nicht einfach überall ein “f” dahinter schreiben ist mir schleierhaft” hat Danny verständlicherweise gesagt.

Damit verabschiede ich mich schon mal bis nach Weihnachten und versuche, die letzten unfassbar stressigen Tage irgendwie zu überleben… Alles Liebe euch und schöne Feiertage!

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