Wir sind Teil der #vanlife Family + 3 Gründe für’s Winter-Camping

written by Lisa 1. März 2017
Winter-Camping und #vanlife

Was soll ich sagen, wir sind überglücklich jetzt Teil der #vanlife Family zu sein – denn seit wenigen Wochen haben wir ein Campingbus in der Familie. Ein fahrendes Zuhause, mit dem bereits diverse Ausflüge und Urlaube in Planung sind. Und vor ein paar Wochen: das 1. Mal Winter-Camping!

Das Timing ist perfekt, denn ich habe bald über einen längeren Zeitraum frei und werde unter anderem auch mit dem Bus durch die Lande ziehen – wohin es geht erfahrt ihr bald! Aber da wir für unsere erste Nacht im Bus nicht bis zum Frühling oder Sommer warten wollten, musste unsere erste Tour mit Übernachtung eben jetzt sein, im Winter. Wir fanden die Vorstellung schon immer reizvoll, am Wochenende vor allen anderen im Skigebiet zu sein und ohne Stau in einen Tag auf die Piste zu starten.

Freitag, 23.00 Uhr
Und so standen wir schon am Freitagabend gegen 23.00 Uhr im Kühtai in Österreich. Wir haben unser Lager etwas abseits des Parkplatzes an der Gondelstation aufgeschlagen, neben 2 anderen Campingbussen, die wohl die gleiche Idee hatten. Das Beste: als es in München noch geregnet hat, fielen hier schon viele weiche, weiße Flocken, sodass wir morgens um 8 von einer Decke frisch gefallenen Schnees bedeckt waren.

Moment mal, seid ihr da Nachts nicht erfroren so im Winter? Also ich muss zugeben, die nächtlichen Außentemperaturen sind nicht gerade einladend, aber im Bus selber ist das alles nicht mehr so wild, da die Isolierung wirklich gut ist. Natürlich haben wir nicht im Aufstelldach geschlafen, was einem „Zelten im Winter“ nahegekommen wäre, sondern wirklich mit umgelegten Sitzen im Bus selber.

Samstag, 08.00 Uhr
Nachdem der Wecker geklingelt hat, haben wir die Schiebetür aufgemacht, die Aussicht bewundert (unberührter Schnee und diese wunderbare Stille), ein leckeres Porridge mit Milch und Blaubeeren gemacht und dann ging es bei strahlendem Sonnenschein ab auf die Piste.

Samstag, 13.00 Uhr
Mittags haben wir uns gegen das ungesunde, teuere Hüttenessen entschieden und stattdessen unser eigenes Essen am Bus gegessen: Quinoa-Salat, indische Masala-Suppe und Tomate-Mozzarella.
In der Sonne. Mit Musik. Und selbst gemachtem Kaffee.

Und weil dieses Winter-Camping so viel Spaß gemacht hat, möchte ich euch die Hauptgründe dafür nennen, warum ihr es auch mal probieren müsst, solltet ihr die Gelegenheit dazu haben:

1. Diese Stille :: Wenn man morgens aufwacht, alles ist noch ruhig und der frisch gefallene  Schnee noch unberührt. Es ist noch fast keiner unterwegs und man hast die präparierte Piste ganz für sich allein.

2. Kein Stau :: Das ist so angenehm! Erstmal muss man sich nicht um 6 aus dem Bett quälen und steht dann auch noch im Stau – gilt für Winter und Sommer. Ab jetzt wird immer schon am Vorabend angereist.

3. In der ersten Reihe :: In Deutschland ist Wild-Campen nicht erlaubt, das bedeutet, dass man sich mit seinem Bus nicht einfach irgendwo hinstellen kann, wo man es gerade schön findet. Das erschwert spontanes Winter-Camping, da viele Campingplätze in den Wintermonaten geschlossen sind. Möchte man allerdings am nächsten Tag Skifahren gehen, haben viele Skigebiete nichts dagegen, wenn man sich Nachts auf Ihre Parkplätze stellt.

Um ehrlich zu sein, war unser Ausflug letztes Wochenende nicht unsere erste Übernachtung im Winter. Vor ein paar Wochen waren wir schon Mal unterwegs – bei frischen -18 Grad. War nicht die glänzendste Idee, deshalb gibt es davon auch keine Bilder. Glaube meine gefrorenen Finger konnten den Auslöser nicht herunter drücken…

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