Spätherbst auf der Hochalm am Sylvenstein

written by Lisa 14. November 2017

Wenn der Samstag wunderschönstes Herbstwetter verspricht und alles danach schreit, die vorerst letzten Sonnenstrahlen in den Bergen zu genießen – der Vorabend allerdings fröhlich und unvorhergesehen lang war, muss eine entspannte Nachmittagstour her. Hallo, Hochalm am Sylventeinspeicher!

Der Name Hochalm ist verwirrend, denn auf dem Gipfel erwartet einen nicht etwa eine Alm mit leckerer Stärkung, sondern die Ruinen einer ehemaligen Alm, von der nur noch die Grundmauern stehen. Deshalb also ausreichend Brotzeit und Wasser mitnehmen, denn die genießt es sich bei der 360° Aussicht auf das Isartal umso besser.

Der Gipfel der Hochalm liegt oberhalb vom Sylvensteinsee und da wir ja nach einer wilden Nacht erst gegen 11 in München losfahren, ist der Stau bei so einem schönen Wetter zu dieser Uhrzeit glücklicherweise überschaubar. Am Stausee angekommen, nach links Richtung Achensee abbiegen und nach etwa 3,5 km links auf dem kostenlosen Parkplatz das Auto abstellen.

 Aufstieg 1:30 h                Abstieg 1:00 h                670 m

Ort: Hochalm

Adresse: Sylvenstein 1, 83661 Lenggries (dann am Sylvensteinspeicher links Richtung Achensee und nach 3,5 km Parkplatz links)

Entfernung zu München: 77 km (80 Minuten)

Der Aufstieg ist, wie es sich für eine Katertour, äh, Nachmittagstour gehört, leicht, aber abwechslungsreich und Dauert etwa 1,5 Stunden. Eine genaue Tourenbeschreibung könnt ihr euch hier durchlesen! Wir haben uns sehr gefreut, als wir auf halbem Weg zufällig Freunde von uns getroffen haben – ist euch das schonmal passiert? Bei der Fülle an Möglichkeiten ist das wirklich Glück!

Seit Anfang diesen Jahres bin ich außerdem Teil der Munich Mountain Girls, einer Vereinigung bergbegeisterter Frauen, die sich on- und vor allem auch offline treffen, sich Austauschen und Tipps geben. Auf unserer Webseite und Instagram bekommt ihr einen kleinen Einblick in die vielen Aktionen und Wanderungen, die stattfinden und wie groß die Community inzwischen ist. Auf meinem Rucksack könnt ihr unser Logo auf dem Aufnäher sehen!

Außerdem habe ich bei dieser Wanderung die neuen Bergschuhe getragen, die ich Ende September zum Geburtstag bekommen habe und ich kann euch sagen, ich bin restlos begeistert. Wenn ihr auf der Suche nach neuen Bergschuhen seid, die keine Stiefel und trotzdem so so angenehm zu tragen sind und auch noch top aussehen, dann kann ich die Salewa WS MTN Trainer GTX empfehlen. Sie fallen etwas klein aus, deshalb habe ich eine 38,5 genommen, die sind auch mit Wandersocken sehr bequem zu tragen. Ich weiß nicht, ob es euch auch so geht, aber ich beäuge bei Bergkleidung immer die Herrenmodelle, weil ich hier die Farben um einiges schöner finde – ich kann mit dem vielen Pink und Lila nicht so viel anfangen, deshalb war ich sehr erleichtert, dass es dieses Modell in einem schönen dunkelblau gibt (mit den obligatorischen rosa Schnürsenkeln…).

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