Silvester in den Bergen 2017 und Pläne für 2018

written by Lisa 3. Januar 2018

Eigentlich könnte man Silvester abschaffen, wenn es nach mir ging. Nicht den Teil, bei dem man das Jahr Revue passieren lässt oder neue Pläne für 2018 schmiedet. Eher den Teil mit den hohen Erwartungen an diesen Tag, die luftverschmutzenden Feuerwerke und die Kopfschmerzen am nächsten Morgen.

In all den Jahren habe ich den Jahreswechsel nur 2 oder 3 Mal in München gefeiert und sonst die Stadt an diesem Tag gemieden. Wir hauen stattdessen lieber ab in die Berge, in die Stille, wo die einzige Erwartung ein köstliches Silvester-Mahl ist. Natürlich ist das bei uns eine Luxussituation, da wir immer an diesen einen Ort fahren können, ohne ein Jahr vorher eine Hütte in den Bergen zu reservieren. A propos: wenn ihr Silvester 2018-2019 in den Bergen verbringen wollt, ist jetzt der beste Zeitpunkt, um eine Hütte klar zu machen. Ein Jahr im Voraus zu reservieren mag vielleicht etwas übertrieben erscheinen, aber so läuft das nunmal – und auch wenn zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht alle Plätze vergeben sind, kann ich euch versichern, dass sich die Plätze füllen werden. Denn wer möchte nicht in den Bergen im Schnee das neue Jahr einläuten? Ich kann diese Hütte empfehlen, hier haben wir auch schon 2 Mal Silvester verbracht und sie liegt im Skigebiet Westendorf!

Aber zurück zu diesem Jahreswechsel: als wir das letzte Mal in unserem Bergschlösschen waren, habt ihr schon mitbekommen, dass wir die Hütte wegen der Schneelage und der steilen Zufahrt über die Bergstraße fast nicht erreicht hätten. Tja, dieses Mal haben wir es tatsächlich nicht geschafft und haben nun definitiv einen validen Grund, dass das neue Auto Ende des Jahres ein Allrad sein muss.

Am 30. haben wir eigentlich nur einen entspannten Tag am Berg verbracht, Schneeballschlachten gemacht, den Kicker von letztem Mal weiter ausgebaut, gekocht, Wizard und Risiko gespielt und vor dem warmen Kachelofen gesessen. Am Silvester-Tag waren wir etwas aktiver und waren einen halben Tag bei Kaiserwetter an der Steinplatte Skifahren und haben uns anschließend an das Silvester-Menü gemacht. Das Menü war folgendes: Datteln im Speckmantel – Rote Bete Carpaccio mit Ziegenfrischkäse – Pilzrisotto – Ananas mit Vanilleeis und Grand Manier. Bis auf den Nachtisch, den es aus ungeklärten Gründen irgendwie nicht gab, war alles ziemlich lecker!

Angestoßen wurde um Mitternacht draußen unter dem hellen Licht des vollen Mondes, ohne Raketen, Böller und Aussicht, da der Nebel recht dicht im Tal hing. Macht aber nichts!

 

Außerdem habe ich mir die Zeit genommen, durch das vergangene Jahr zu gehen und meine größten Erfolge aufzuschreiben. Was aber genauso wichtig ist, sind die Pläne für 2018. Der Fokus ist für mich sehr wichtig, da ich mein Leben so viel effizienter und effektiver gestalte – dies sind meine Pläne für 2018:

.: Meinen ersten Klettersteig gehen :.

Ja, das steht dieses Jahr definitiv an und fragt mich nicht, warum das bisher noch nicht geklappt hat. Ich habe schon ein paar Einsteiger-Klettertouren auf meiner Liste, aber wenn ihr noch Ideen habt, dass bitte immer her damit!

.: Viele Hüttenübernachtungen machen :.

Letztes Jahr habe ich keine gemacht, ich war aber auch kaum in München. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich mit Beginn diesen Jahres wieder DAV-Mitglied bin. Hier, hier und hier habe ich schonmal Beiträge über DAV-Hütten gemacht und kann es kaum erwarten – die ersten 1-2 Übernachtungen sind bereits gebucht!

.: Viele Ausflüge mit dem VW Bus :.

Oh ja, noch etwas, auf das ich mich sehr freue. Nach unserer 4-wöchigen Reise durch Schweden letzten Sommer vermisse ich den den Bus schon sehr und sehe bereits die schönsten Stellplätze vor meinem inneren Auge. Auf jeden Fall wird es einige Touren in die Berge geben (vielleicht auch in Verbindung mit einer Klettersteigtour), möglicherweise 1-2 Trips an den Gardasee und 2 Wochen Sommerurlaub in Südfrankreich sind in Planung.

.: Bis Ende des Jahres auf Naturkosmetik umsteigen :.

Das ist ein Thema, das mir recht neu aber sehr wichtig ist. Seit letztem Jahr habe ich mich mit Kosmetik, Make-up und Hautpflege mehr (oder überhaupt) befasst und möchte zukünftig versuchen, so wenig schädliche Stoffe über meine Haut aufzunehmen, wie möglich. Deshalb schaue ich gerade lauter YouTube-Videos und informiere mich über die besten Marken und wie ein leichter Umstieg am besten möglich ist.

.: Mehr Persönliches auf dem Blog zeigen :.

Ja, das ist ein Punkt, bei dem ich ein kleines ängstliches Ziehen in der Magengegend verspüre. Ich teile hier zwar viel, aber nicht unbedingt sehr persönliche Inhalte. Da ein Blog allerdings davon lebt, habe ich vor, in diesem Jahr einen Schritt vorwärts zu machen. Dazu gehört auf jeden Fall meine Reise zur Naturkosmetik oder auch mein 4-wöchiger Shopping Ban, den ich aktuell im Januar mache. Mit dem ersten „10 Fakten über mich“ habe ich bereits einen Anfang gemacht.

.: Meine Bilder drucken, rahmen und aufhängen :.

Das ist ein Vorsatz, der schon seit 2 Jahren auf der Liste meiner Pläne steht. Allerdings habe ich ihn bisher noch nicht wahrgemacht. Zum einen liegt es daran, dass ich noch kein Konzept dafür vor Augen habe (eine Gallery Wall oder eine andere Form? Gerahmt oder doch lieber Alu-Dibond?) und natürlich muss der Platz für solch ein Projekt auch da sein. Da wir letztes Jahr eine Wohung gegen ein 20qm Zimmer getauscht haben, ist das nicht gegeben – was mich zu meinem nächsten Punkt führt:

.: Bis Ende des Jahres eine neue Wohung finden :.

In München ja fast ein Ding der Unmöglichkeit wie man weiß, aber schlagen uns tapfer: 3-4 Zimmer, einigermaßen modernen Küche und Bad, hell, Balkon oder Garten, München-Giesing. Miete oder Kauf – wir schauen uns alles an. Also, wer jemanden kennt, der jemanden kennt, Info gerne an mich!

.: Bullet Journalling :.

Ich bin unglaublich schlecht im Tagebuch schreiben, vermisse aber meinen analogen Kalender, den ich seit etwa 2,5 Jahren gegen einen Digitalen getauscht habe. Da tägliches Schreiben bei mir irgendwie nicht funktioniert, probiere ich seit einigen Wochen meine Version des Bullet Journalling aus – und zwar wöchentlich, also einen Wochenplaner. Ich setze mich jeden Sonntagabend hin und plane auf einer Doppelseite die kommende Woche mit To Dos, Events und Blog-Themen. Bisher klappt es erstaunlich gut und ich habe fest vor, das 2018 weiter durchzuziehen.

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