Schweden || Der Tag, an dem wir einen Hecht fingen

written by Lisa 22. August 2017

Neben den Stand-up-paddeling Boards geht in Schweden natürlich nichts ohne eine Angel. Ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass ich in unserem Haushalt nicht der Angler bin. Für Niklas ist das Angeln allerdings neben dem Faktor Zeitvertreib auch die erstrebenswerte Möglichkeit, den alten Jäger-Instinkten des Mannes nachzugeben und unser Essen mit eigenen Händen bzw. eigenem Equipment zu fangen. Ich muss sagen, ich bin kein großer Fisch-Esser – Lachs, Shrimps und Calamari-Ringe mag ich gern, aber das war’s dann auch schon. Deshalb war die Vorstellung, jeden Abend einen Fisch aus schwedischen Gewässern auf dem Teller zu haben alles andere als verlockend (für mich).

Man kann sagen, dass in unserem Schweden-Urlaub tatsächlich viel geangelt wurde, vor allem große und kleine Algen, aber nur ein Fisch – einen Hecht. Diesen hat Niklas aus dem See auf den Bildern hier gezogen – ein riesiges, störrisches und kräftiges Geschöpf mit nicht zu vernachlässigenden Zähnen.

Nachdem die letzten Tage zwar viel geangelt, aber nichts gefangen wurde, war dieser Fang natürlich ein riesiges Erfolgserlebnis, aber außerdem eher eine Überraschung. Deshalb hatten wir auch fast nichts da, um ihn entsprechend zuzubereiten. Wir haben uns schließlich von unseren Camping-Nachbarn Alufolie geborgt und den Fisch mit allem gefüllt, was wir gerade noch da hatten und in etwa passend war (Limetten und Zwiebeln, Salz & Pfeffer). Auf offenem Feuer gegrillt war er recht lecker und groß genug, dass wir am nächsten Tag noch Fischsuppe aus unserem Hecht kochen konnten. Von dieser haben wir uns 3 Tage lang ernährt… Also ein Erfolg auf ganzer Linie, oder?!

 

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