Schweden || Private Schäreninsel bei Stockholm mieten

written by Lisa 4. September 2017

Heute kann ich euch endlich von unserem Aufenthalt auf der Schäreninsel bei Stockholm erzählen, für den sich so viele von euch interessiert haben! Absolut zu Recht, denn der Aufenthalt dort war einmalig. Aber wenn man schon „Insel mieten“ hört, schaltet man normalerweise ab, denn so eine Investition ist für uns Normalos eher unrealistisch – ABER vor Stockholm kann man es sich tatsächlich leisten, eine private Schäreninsel zu mieten. Am besten mit ein paar Freunden.

Private Insel im Stockholmer Schärengarten mieten

Und zwar geht das – natürlich – über Airbnb. Neben Wohnwagen, Baumhäusern und Schlössern, kann man sich hier tatsächlich auf privaten Inseln einmieten.
Die Schären vor Stockholm bestehen aus etwa 30.000 Inseln und eine davon war für 4 Tage unsere Zuhause. Etwa 30 Minuten östlich von der schwedischen Hauptstadt beginnt das offene Meer und hier liegen auch die vielen kleinen Inseln verstreut im Meer. Sie sind alle mehr oder weniger bewohnt, mal von Menschen, mal von Möwen oder Adlern oder auch gar nicht.

Unsere Insel – diese hier – konnte man entweder mit Hilfe eines Wassertaxis erreichen oder selber mit dem Boot der Inselinhaberin fahren, wenn man einen Führerschein hatte. Niklas hat letztes Jahr seinen Motorbootschein bestanden und konnte uns daher selber zu unserem Inseldomizil schippern. Wir haben uns für genau diese Schäreninsel entschieden, da sie Stockholm sehr nage liegt, aber es gibt noch einige andere, die man über AirBnB mieten kann, wie diese oder diese.

Unser Ferienhaus im Schärengarten, indem die Vermieterin mit ihrer Familie 80% des Jahres lebt, lag auf dem höchsten Punkt der Insel mit atemberaubenden Blick in alle Richtungen, hatte einen Hotpot, eine Sauna und natürlich fließendes Wasser, Strom und einen Geschirrspüler – also alles, was man für einen gelungenen Urlaub braucht. Auch die Inneneinrichtung war selbstverständlich sehr skandinavisch mit hellen Holzböden, in die ich mich sofort verliebt habe, geschmackvollen Möbeln und vielen Windlichtern auf der Veranda, die einmal um das gesamte Haus ging (was ich ebenfalls liebe). Töpfe mit Erdbeerpflanzen, wilde Himbeersträucher, Kräuter und Gemüse geben einem ein bisschen das Gefühl, dass man es hier gut eine Weile autark und abgeschlossen von der Öffentlichkeit aushalten kann.

 

Die Schäreninsel war zwar nicht groß, aber dennoch waren wir durchgehend beschäftigt mit essen kochen, in der Sonne liegen, Blaubeerpfannkuchen essen, grillen, fischen, mit dem Boot und den SUPs die anderen Inseln erkunden, Sonnenuntergänge aus dem Hotpot aus beobachten. Aus irgendeinem Grund ist die Zeit hier langsamer und schneller zugleich verstrichen. Und wir haben jeden Tag davon genossen!

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