Hawaii || What I did in Oahu

written by Lisa 24. Juli 2017

Oahu ist das Erste, was man von Hawaii zu Gesicht bekommt. Sie ist zwar nicht die Größte Insel der Inselgruppe, dafür aber mit der Hauptstadt Honolulu die bevölkerungsreichste und damit das Herz von Hawaii. Auch wenn viele Touristen Oahu nur als Layover zu Inseln wie Maui, Kauai oder Big Island nutzen oder Oahu nur wegen Waikiki Beach kennen, hat diese Insel so viel mehr zu bieten. Wie zum Beispiel die North Shore, die Nordküste. Sie ist vor allem für die Banzai Pipeline bekannt – die Welle, an der sich Surfer aus der ganzen Welt messen und sich in wichtigen Contests messen. Leider habe ich sie nicht gesehen, da sie nur in den Wintermonaten da ist.

Nach Sonne hungernd, habe ich erstmal die Strände in meiner Umgebung abgeklappert und habe meinen Lieblingsstrand gefunden: Laniakea Beach. Der Grund dafür ist ganz einfach – die Schildkröten. Am Strand liegend, kann man die großen, sanften Tiere durch die Wellen gleiten sehen – und einfach ins Wasser gehen und mit ihnen schwimmen. Ich konnte es erst nicht fassen, dass 2m vor mir die Schildkröten schwammen und ich einfach nur meine Raucherbrille nehmen und zu ihnen ins Wasser gehen konnte. Falls ihr also hier in der Gegend seid, schaut bei diesem Strand vorbei und ihr müsst keine Schildkröten-Schorchel-Tour für viel Geld mehr buchen.

 

Andere schöne Strände sind:
Waimea Bay
Banzai Pipeline
Sunset Beach – Surfer
Punaluu Beach
Lanikai Beach
Makapu‘u Tidepools
Hanauma Bay

Obwohl Mietwägen auf den Inseln wirklich nicht günstig sind, habe mir eines in Oahu am Flughafen ausgeliehen, da ich so viel flexibler beim Entdecken der Insel war. Ich bin fast ganz um sie herum gefahren, habe an Stränden angehalten, an Shrimp Snacks und Obstständen am Straßenrand. Wenn man eine schöne Aussicht über die Insel haben möchte, kann ich den Nuuanu Pali Drive empfehlen. Er zweigt vom Pali Highway (61) ab, der sich von der Nord- zur Südküste Oahus durch die Berge schlängelt. Vom Nuuanu Pali Drive kann man in einer 45-minütigen, leichten Wanderung zu den Manoa Falls wandern, einem Wasserfall, der sich 45 Meter in die Tiefe stürzt.

Da ich mein AirBnB an der North Shore in Pupukea hatte, habe ich primär hier gegessen, muss ich zugeben. Allerdings kann ich das Essen der vielen verschiedenen Food Trucks im Ort sehr empfehlen (Shrimp, Thai, Mexikanisch, Acai Bowls, Shave Ice und vieles mehr), wie auch die Wow Wow Hawaiian Lemonades und das Anahulu Shave Ice – das typische hawaiianische Eis, das aus einem Eisblock geschürftem Eis besteht und mit verschiedenen Sirup-Arten Geschmack bekommt.

Natürlich konnte ich mir Honolulu und Waikiki Beach nicht entgehen lassen, aber darüber gibt es hier einen extra Post! Was ich auch ganz viel gemacht habe, war mich mit meinem Abendessen an den Strand zu setzen, die Surfer zu beobachten und dem Schlagen der Wellen zu lauschen. Der Himmel hat sich währenddessen von einem klaren Blau zu zarten Pastelltönen hin bis zu einem dramatischen Lila gefärbt und viele wunderschöne Sonnenuntergänge hervorgebracht:

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