Bayerische Äpfel pflücken oder die Freude, etwas selbst zu ernten

written by Lisa 5. Oktober 2015
Apfelernte

Selber etwas zu ernten, was das ganze Jahr über Zeit hatte zu wachsen und zu reifen hat etwas so wunderbar ursprüngliches, findet ihr nicht? Von meiner Bärlauchernte im Frühjahr und dem Blaubeer pflücken im Sommer habe ich euch hier auf flotteliselotte schon erzählt – und vor kurzem war ich Äpfel pflücken. Wenn ihr keinen eigenen Baum im Garten habt, kann man im Münchner Umland in Maisach (Landkreis Fürstenfeldbruck) auf dem Apfelfeld sein Glück versuchen (Öffnungszeiten: jedes Oktoberwochenende). Oder aber ihr versucht es mal auf Mundraub.org – hier werden Standorte „herrenloser“ Obstbäume, Sträucher und Kräuter in einer Karte markiert, an denen man sich frei bedienen kann!
Und mal abgesehen davon, dass die selbst gepflückten Äpfel aus der Region viel besser schmecken als gekaufte, haben sie auch keine kilometerlange (Flug-) Reise hinter sich. So kann man sie genüsslich ohne schlechtes Gewissen genießen!

Apfelernte Apfelernte Apfelernte Apfelernte

Natürlich gibt es hier immer mal wieder kleine Löcher, Dellen oder kleine Auswüchse an den Äpfeln, aber das ist doch Natur pur und alles andere als schädlich. Glücklicherweise habe ich jetzt erstmal genug Äpfel, um jeden Morgen einen der kleinen säuerlichen Köstlichkeiten nach folgendem Prinzip zu essen: „One apple a day keeps the doctor away“ – oder aber „But if the doctor is cute – forget the fruit“.

Vielleicht nehme ich die Äpfel aber doch lieber, um diese hübsche Apfelröschen-Tarte zu backen oder karamellisierte Apfel-Zimt-Muffins oder mal wieder Apple Crumble oder – ihr merkt schon, die Liste ist lang!

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