Anzeige | Oberstdorf-Kleinwalsertal – 3 Gründe für ein Wochenende in der Zweiländerskiregion

written by Lisa 23. Februar 2019

Vor ein paar Wochen wurde ich eingeladen, die Tourismusregion Oberstdorf Kleinwalsertal an der Deutsch-Österreichischen Grenze zu entdecken – eine Chance, die mich sehr gefreut hat, denn als altes A8 Kindl habe/hatte ich diese Region nie wirklich auf dem Schirm. Natürlich habe ich schon viele von dieser Region schwärmen gehört, vor allem wegen der sommerlichen Wanderungen. An einem der schneereichsten Wochenenden in Bayern ging es also von dem im Schneechaos versinkenden München ins etwa 2,5h entfernte Kleinwalsertal.

Normalerweise bin ich ein sehr planerischer Mensch, der immer gerne weiß, was ihn erwartet, schon vorab die besten Spots raussucht und gewisse Erwartungen oder Vorstellungen hat. Dieses Mal habe ich mich einfach auf das Abenteuer eingelassen und war ziemlich ohne Plan unterwegs – nur Ski im Gepäck. Eine sehr entspannte Art zu Reisen – sollte ich öfters machen, wenn mir meine Persönlichkeit keinen Strich durch die Rechnung macht! Meine 3 Highlights von diesem Wochenende habe ich euch hier zusammengeschrieben, denn ein Skiwochenende in Oberstdorf-Kleinwalsertal lohnt sich absolut, wenn man mal abseits der großen Skitourismusströme fahren möchte.

Zwei Länder – ein Skigebiet

Mit seinen 130 Pistenkilometern ist die Skiregion etwa so groß wie die Zillertalarena – also ein Gebiet, bei dem sich die Skifahrer gut verteilen und man nicht gedrängt fahren muss. Der Skipass gilt natürlich für die Pisten in Deutschland (Oberstdorf) sowie denen in Österreich (Kleinwalsertal), und liegen so nah zusammen, dass man beide Seiten an einem Tag gut befahren kann. Ich fand sehr interessant, dass die Skiregion keine Vergrößerung an Fläche oder Neubau von Bahnen vorhat, sondern sich lediglich auf deren Modernisierung fokussiert. Neue Gondeln und Lifte befördern die Passagiere auf die Gipfel, von denen aus wir Wintersportler auf einer schönen Auswahl an blauen, roten und schwarzen Pisten ins Tal sausen können. Natürlich auch mal abseits der Pisten – aber immer unter Beachtung der ausgewiesenen Wildschutzzonen, was ich so noch in keinem Skigebiet gesehen habe.

Schneelandschaft im Skigebiet

Gesundes Pistenessen im Tafel & Zunder

Neben den neuen Bergbahnen gibt es seit der Saison 2017/18 auch ein neues Restaurant an der Ifen Bergstation. Kennt ihr das? Ihr kommt von einem schönen Pistenvormittag in die Hütte und alles, was es zu essen gibt, ist zwar lecker und riecht gut, ist aber frittiert und/oder ungesund? Deshalb war für mich das neue Tafel & Zunder ein absolutes Highlight. In dem Bedienrestaurant gibt es neben der obligatorischen Currywurst mit Pommes aber auch richtig guten Salat oder Grünkernbratlinge – einfach mal gesunde Alternativen nach denen man nicht in ein Food Koma fällt. Aber die Marillentaler mit Salted Caramel Eis und Sahne mussten dann doch sein – it’s all about balance und die waren echt der Hammer!

Unterkünfte mit Blick auf die Berge

Ich glaube ich muss nicht erwähnen, dass es sowohl in Oberstdorf als auch in Hirschegg schöne Unterkünfte gibt. Mal direkt an der Piste und immer mit Blick auf die Berge. Ich durfte das Hotel Alpenhof in Oberstdorf und das Hotel Gemma in Hirschegg testen – beides gute Unterkünfte für ein Pistenwochenende. Das Hotel Gemma bietet seinen Gästen sogar eine Lebensfeuermessung an, von der man unter anderem sein biologisches Alter ableiten kann. Wenn man direkt aus dem Bett und in den Lift fallen möchte, liegt die Auenhütte perfekt am Fuß der Ifenbahn.

Natürlich sind 2 Tage nicht viel, um eine Region gut kennenzulernen, aber für einen ersten, sehr positiven Eindruck perfekt. Glücklicherweise werde ich im Sommer oder Herbst nochmal ein paar Tage hier verbringen und die Region von einer ganz anderen Seite sehen.

War jemand von euch schon mal hier? Wenn ja, zu welcher Jahreszeit und was habt ihr hier gemacht?

In freundlicher Zusammenarbeit mit der Skiregion Oberstdorf-Kleinwalsertal.

Hier geht's weiter!