Monthly Loves in: JuneHallo ihr Lieben, schön, dass ihr vorbeischaut! Auch wenn ihr auf Instagram immer am Ball sein könnt, war es die letzten Wochen hier auf dem Blog etwas ruhiger. Das liegt nicht daran, dass ich einfach mal faul auf der Couch liegen möchte (was sich allerdings sehr verlockend anhört), sondern eher daran, dass das Leben manchmal dazwischen kommt, Zeit und Ressourcen frisst und außerdem Pläne über den Haufen wirft.
So fallen Ausflüge, von denen ich euch so gerne erzählen wollte, buchstäblich ins Wasser oder eine fiese Erkältung zwingt mich im Bett zu bleiben – manchmal ist einfach der Wurm drin, aber ihr kennt das ja.

Nichtsdestotrotz habe ich diesen Monat doch ein bisschen was zustande gebracht und zwar einmal diese köstliche Zitronen-Vanille-Limonade, die man einfach aus dem Sirup imRezept und Sprudelwasser (oder Sekt!) zusammenstellen kann. Diese Limo habe ich aus dem Kopf derjenigen nachempfunden, die ich in einem Café in Oldenburg getrunken habe, als ich Ende Mai in Norddeutschland war. Diese Stadt ist inzwischen zu einer meiner liebsten geworden. Sie ist klein und überschaubar, entspannt, sehr grün, voll hübscher Läden und einfach liebenswert – 24 Stunden in Oldenburg sind einfach zu wenig, um eine solche Stadt zu entdecken und ich hoffe, dass ich es bei meinem nächsten Besuch auch ins grüne Ammenland und wieder an die Ostsee schaffe.
Aber hat sie nicht auch was davon erzählt, dass sie den ganzen Juni nix shoppen will? Ja, stimmt – hab ich auch nicht. Ich hab zwar aus Versehen einfach bei Zalando bestellt, aber alles ganz brav wieder zurück geschickt, denn ich wollte wirklich wissen, ob und wie schwer es ist, in unserer Konsumgesellschaft 4 Wochen ohne Shopping auszukommen. Ein Bericht dazu folgt auf jeden Fall bald – und ich habe interessante Dinge über mich und die Welt da draußen gelernt.

Und das waren meine liebsten Artikel im Juni:

. Die Farben von Charleston .
Charleston und Savannah sind zwei Städte in den USA, wo ich in meinem Leben unbedingt noch hinmöchte. Städte am Wasser üben auf mich eine unglaubliche Faszination aus und vor allem diese beiden Städte sind für ihre wunderschönen Herrenhäuser bekannt. Nördlich von Charleston kann man sogar den Cypress Garden besuchen, den überfluteten Wald, auf dem Noah und Allie in Notebook von weißen Gänsen umringt waren. Und dieser Post von Julia macht meine Sehnsucht nach diesem Ort nur stärker.

. Eis ohne Eismaschine .
Letzten Monat habe ich schon letztem Sommer nachgetrauert, da ich damals noch eine Eismaschine hatte. Und wenn man Saskia glauben kann, ist sie für das perfekte Sommereis auch gar nicht unbedingt notwendig. Sie mixt einfach Beeren und Milch zusammen und füllt die Mischung in Eisförmchen. Nur gut mixen muss man eben, damit das Eis schön cremig wird!

. Jo Malone .
So langsam habe ich das Gefühl, mit Jo Malone etwas verpasst zu haben. Überall wird von den Parfüms der Marke gerade zu geschwärmt und die Namen der vielen, unterschiedlichen Düfte sind betörend: Wood Sage & Sea Salt, Orange Blossom, Amber & Lavender oder auch French Lime Blossom.

. Gin Tonic mit dem gewissen Etwas .
Gin Tonic ist ja nach Moscow Mule wieder sehr, sehr beliebt und in jeder Bar wird man jemanden finden, der entweder das eine oder das andere schlürft. Aber warum nicht mal eine sommerliche Variante von Gin Tonic probieren? Und zwar mit Pfirsich – finde ich perfekt für die warmen Abende auf Terrasse oder Balkon.

. Welchen Sonnenschutz verwendet ihr? .
Dass Sonnenschutz ein wichtiges Thema ist, weiß jeder. Aber welche Creme, welches Spray verwendet ihr? Seit etwa zwei Jahren benutze ich das Anthelios XL Ultra Light Facial Fluid von LA ROCHE-POSAY fürs Gesicht. Und ich schwöre euch – nie wieder was anderes. Durch die Kombination von UV-Strahlen, Schweiß und Make Up reagiert meine Haut sowieso schon sehr empfindlich und neigt zu Unreinheiten. Und dann noch eine fettige 50er draufschmieren? Auf keinen Fall, zumindest was das fettige angeht, denn das Fluid ist leicht. Und jeden Cent wert.

. Farbe auf dem Boden .
Ach ja, diesen Teppich vom Startbild wollte ich euch unbedingt noch zeigen: Zickzack-Muster und kräftige, bunte Farben sind eigentlich nicht die Kombination, die ich auf Anhieb für meine 4 Wände wählen würde – aber sieht der Teppich zu den Möbeln nicht fantastisch aus? Auch weitere bunte Elemente stören kein bisschen. Vielleicht ist es Zeit für mehr Mut bei Farben auf dem Boden.

Was hat euch diesen Monat begeistert, berührt, bewegt? Links bitte immer gerne in die Kommentare und einen schönen Donnerstag!

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Zitronen-Vanille-LimonadePlong – plong – plong. Es regnet schon wieder. Überraschung. Dabei wollte ich euch meine aktuelle Lieblingslimonade gerne draußen, im Grünen und im Sonnenschein zeigen. Aber da müssen wir jetzt wohl durch…

Erinnert ihr euch, als ich vor ein paar Wochen in Oldenburg meine Schwester besucht habe? Dort habe ich in einem Café diese perfekte Sommer-Limonade entdeckt und habe seit dem von ihr geträumt. Sie war durch die Zitrone herrlich erfrischend und durch die Vanille trotzdem sanft – eine Kombination, auf die ich nicht unbedingt gekommen wäre. Doch zum Glück hat uns unser Weg zum Heimathaven geführt.

Nachdem ich öfters selbst Hollersirup mache, habe ich mich am Wochenende an einem Zitronen-Vanille-Sirup für die Limonade versucht – solange, bis ich das richtige Verhältnis für uns herausgefunden habe. Aus Mauritius haben wir uns viele Vanilleschoten mitgenommen, die so gleich zum Einsatz kamen. Ich habe selber noch nicht viel mit echter Vanille gekocht oder gebacken, bin aber inzwischen ein echter Fan. Für das Rezept brauchen wir sowohl das Mark der Vanille als auch die Schote selber. Dieses Video hat mir gezeigt, wie man das Mark ganz einfach aus der Schote holt.

Zitronen-Vanille-Limonade

Zutaten für Zitronen-Vanille-Sirup:

4 Zitronen
1 Vanilleschote
200g Zucker (oder mehr)

1. Zitronen auspressen und den Saft in einen kleinen Topf geben.
2. Mark aus der Vanilleschote entnehmen und zum Zitronensaft in den Topf geben. Die leere Schote halbieren und ebenfalls hinzugeben.
3. Jetzt kommt der Zucker hinein sowie ein kleiner Schluck Wasser.
4. Die Mischung unter ständigem Rühren sprudelnd aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
5. Bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten ziehen und dann abkühlen lassen.
6. Jetzt kann man den Sirup schon verwenden, ich lasse ihn aber über Nacht im Kühlschrank mit Vanilleschote ziehen, damit der Vanille-Geschmack stärker wird.
7. Sirup je nach Belieben in ein Glas geben und mit Wasser aufgießen. Fertig ist die Zitronen-Vgnille-Limonade!

Zitronen-Vanille-Limonade

Wer schon öfters Sirup gemacht hat wird feststellen, dass die Konsistenz vom Zitronen-Vanille-Sirup nicht klassisch sirupartig ist – dazu ist sie zu flüssig. In klassischen Sirup gehört wesentlich (!) mehr Zucker und wenn ihr ihn extrem süß haben wollt, orientiert euch am besten an dem Mischungsverhältnis von meinem Holunderblütensirup. Mir reicht die Süße hier aber (ausnahmsweise) aus bzw. ich gieße einfach etwas mehr von dem Sirup ins Wasser.

Also denkt an mich, wenn ihr beim nächsten Sommertag auf den Balkon sitzt, ein Glas dieser köstlichen Zitronen-Vanille-Limonade in der Hand und entspannt ins Grüne schaut!

Zitronen-Vanille-Limonade

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Jetzt bin ich euch den Beitrag über meinen Besuch in Oldenburg schon seit zwei Wochen schuldig – unglaublich, wie schnell die Tage vergehen. Vor zwei Wochen also, ging es für meinen Freund und mich nach Norddeutschland zum verlängerten Familienwochenende. Zuerst zu einer Hochzeit im Gut Lippesee bei Paderborn (ein schönes altes Fachwerkhaus mit Barn-Style-Wedding für alle heiratswilligen da oben) und über Münster weiter zu meiner Schwester nach Oldenburg.
Leider hatten wir nur einen vollen Tag in dieser wunderschönen Stadt, in die ich mich schon beim letzten Besuch vor 2 Jahren verliebt habe. Wenn mein Herz nicht für den Süden schlagen würde, könnte ich es hier gut aushalten. Oldenburg in Niedersachsen hat 165.000 Einwohner und hat die älteste Fußgängerzone Deutschlands. Überhaupt ist die Innenstadt mit ihren verwinkelten Sträßchen und schönen Geschäften sehr reizvoll. Aber vor allem die umliegenden Stadtteile haben es mir angetan – denn wer könnte sich nicht in diese Häuser verlieben. Ähnlich wie in Amsterdam haben die meisten Häuser Stockwerke im Souterrain und Hochparterre, wunderschön-gepflegte Hausfassaden, Balkone und Vorgärten, die zur Straße hin einfach nur hinreißend aussehen – House Goals eben.

24h in Oldenburg

Wie hatten einen entspannten Samstag, an dem wir durch die Stadt geschlendert sind, hier und da auf einen Kaffee oder Franzbrötchen angehalten und die schönsten Ecken der Stadt entdeckt haben.

.: Frische Lebensmittel und Snacks auf dem Pferdemarkt :.
Nach einem entspannten Frühstück daheim, sind wir auf den Pferdemarkt im Norden der Stadt gegangen, auf dem Bauern aus der Region ihre (zum Teil auch Bio-) Ware anbieten. Hier gab es alle Zutaten für unser Abendessen: weißer Spargel mit Frühkartoffeln, Buttersauce und frischem Landschinken. Natürlich gibt es hier auch Brot, Blumen, Obst, Käse, einen sehr guten Kaffeeverkauf und einen Stand, der Antipasti, Öle und Aufstriche verkauft. Die Marktzeiten sind Di + Do 7 Uhr bis 13.30 Uhr und Sa 7 Uhr bis 14.00 Uhr.
Must-Eat: frisches Brot „der Kernige“ (vom Brot-Stand) mit Dattelcreme und Ziegenkäse Spezial (vom Aufstrich-Stand).

24h in Oldenburg

.: Kaffeepause im Heimathaven :.
Nach dem Lebensmittel-Shopping muss erstmal eine Verschnaufpause her – am besten im Heimathaven. Dieses Café hat nicht nur ausgezeichneten Kaffee, sondern als Concept-Store Teil zusätzlich eine große Auswahl an alkoholischen Getränken wie Craft Biere, spezielle Gin- und Vodka-Sorten. Schon allein um diese Auswahl und hübschen Etiketten zu bewundern (CREW Republic aus München, Niemand Dry Gin aus Hannover, Oval Dry Gin aus Chicago) lohnt sich ein Besuch.
Must-Drink: Zitronen-Vanille-Limonade. Oh yes. Thank me later. (Das Rezept für die Limo gibt es inzwischen auch hier auf dem Blog!)

24h in Oldenburg

.: Spaziergang durch den Schloss Garten :.
Nach diesem Zwischenstop ging es gleich weiter zu einem Spaziergang durch den Schloss Garten, der mich sehr an den Schlossgarten meiner Studentenstadt Bayreuth erinnert hat. Dank gepflegten Wegen, großen Rasenflächen, die zum Picknick einladen und riesigen, alten Bäumen kommt man einfach mal zur Ruhe und kann auf einer der Bänke die Sonne genießen.
Must-See: den kleinen Ententurm in der Mitte des Sees.

24h in Oldenburg

.: Kuchen und Kekse bei Janssen :.
Solche Orte liebe ich ja. Du gehst so durch die Stadt, siehst ein kleines Café und entdeckst, dass du dir den Kaffee da drin zwar sparen kannst – aber diese Kuchen sind. ein. Muss! Genau wie bei meinem letzten Besuch vor 2 Jahren stand ich auch jetzt wieder vor der Scheibe und habe auf die butter- und zuckerhaltigen Köstlichkeiten gestarrt. Und dann bin ich rein gegangen und kam mit einer Ladung Kuchen glückselig wieder raus.
Must-savour: ein Stück Kranzkuchen UND ein warmes Franzbrötchen.

24h in Oldenburg

.: Im Lakritz-Paradies bei Süßholz :.
Lakritz ist eines der Dinge, die ich aus tiefstem Herzen verabscheue, finde ich einfach nicht gut. Aber dem Herren zuliebe lag dieses Lädchen natürlich auch auf unserer Route. Auf knapp 6 qm werden hier geschätzt 1000 Sorten Lakritz verkauft: in kleinen Döschen und Bonbonieren sind die einzelnen Sorten fein-säuberlich sortiert und die Schilder mit Hand beschriftet. Süß, sauer, salzig, mit Ohrenschmalz-Geschmack (Scherz) – hier geht zu wie in Bertie Botts Bohnen jeder Geschmacksrichtung.
Must-discover: habe mir sagen lassen, die Veilchenlakritz und die langen Stangen sollen gut sein…

24h in Oldenburg

.: House Scouting im Ziegelhofviertel :.
Hier sind einfach alle Straßen und ihre Häuser schön. Das ganze Viertel ist wie aus einem Bilderbuch und ähnelt sehr denen im Amsterdamer Stadtkern. Nur mit dem Unterschied, dass die Häuser nicht alle wie Reihenhäuser aneinander stehen, sondern alles freistehende Häuser sind. Dadurch hat der Stadtteil einen Villencharakter mit Rosen, die sich an Hausfassaden hochranken, blühendem wildem Mohn und Rhododendron in den Vorgärten und kleinen Tischen und Bänken, die nur so zum Kaffee trinken und Kuchen essen im Freien einladen.
Must-Visit: Ziegelhofstraße und ihre Nebenstraßen – ein Traum.

24h in Oldenburg

.: Regional und biologisch essen im Tafelfreuden :.
Sehr. gutes. Essen. Zwar findet man hier im norddeutschen Oldenburg Münchner Preise, aber dafür lohnen sich die feinen und besonderen Gerichte und Zutaten. Wie Spargel-Flammkuchen oder rote Spaghetti mit Senfsoße.
Must-Eat: die Gerichte von der Tageskarte sind ein Traum.

Falls es euch mal nach Oldenburg verschlägt, kann ich euch diese Ecken nur ans Herz legen. Vor allem in Städten, in denen man nur wenige Stunden verbringt, freue ich mich immer besonders über Restaurant- und Kaffee-Tipps, aber auch über Hinweise zu schönen Ecken, die man sonst übersehen würde oder auch Parks, wo man auf einer Decke oder Bank kurz entspannen kann.

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Das steht an: im JuniJUNI! Schon wieder ein Monat vorbei und 4 neue, spannende Wochen stehen auf dem Plan. Mit mehr Sonne und mehr Ausflügen im Grünen und hoffentlich auch in den Bergen. Ich kann die vielen warmen Tage gar nicht mehr erwarten, den Geruch von frisch gemähtem Gras und sonnenwarmer Haut.

01:: Diesen Monat warten viele neue Rezepte auf mich (und damit auch auf euch). Schon seit ich vorletztes Jahr in Australien war, möchte ich euch eine leckere Zitronen-Tarte zeigen, die ich dort zum ersten Mal gegessen habe. Auch steht mir der Sinn nach einer köstlich-erfrischenden Sommer-Limonade, die ich im Schatten meines imaginären Apfelbaums in meinem imaginären Garten trinken kann. Haha.

02:: So langsam kann man sich wieder auf das Wetter verlassen und friert sich nicht abends die Zehen ab. Deshalb freue ich mich schon auf die nächsten Ausflüge in die Berge (alle älteren Wanderungen und Hüttenaufenthalte gibt es hier) und die umliegenden Seen. Fest ist zwar erst nächsten Monat eine Bergtour übers Wochenende geplant, aber sobald der Wetterbericht trockene und sonnige Wochenenden voraussagt, bin ich weg…

03:: In den letzten Monaten habe ich dazu tendiert, öfter mal auf einen Sprung in die Stadt nach der Arbeit vorbei zu schauen und mitzunehmen, was mir gerade gefallen hat. Was sich erst gut angefühlt hat, hat mich schnell genervt, denn eigentlich möchte ich gerade sparen – für Reisen, den Sommer und die ein oder andere größere Anschaffung. Deshalb gilt für den Juni: nur das kaufen, was ich wirklich brauche (also Lebensmittel, S-Bahn-Karte, etc. und keine Klamotten, Deko-Artikel oder sonstiges). Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie es mir mit dem selbst auferlegten Shopping-Ban ergeht.

Was habt ihr im Juni vor?

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Monthly Loves in: MayHallo ihr Lieben, ich hoffe, dass ihr gut in diese neue Woche gestartet seid – vor allem nach dem langen Wochenende fällt es ja immer schwerer sich hinter den Schreibtisch zu klemmen…

Wenn ich so auf diesen Monat zurück schaue, denke ich vor allem an Sommer, Sonne, Meer und Strand. Die ersten beiden Wochen dieses Monats haben wir auf der Trauminsel Mauritius verbracht (alles nachzulesen unter den beiden Beiträgen zu allen organisatorischen Punkten und den besten Ausflugszielen auf der Insel) und haben die erste Verschnaufpause seit Weihnachten genossen.

Während ich aus Kokosnüssen geschlürft und das Münchner Bio-Shampoo von Mix My Shampoo getestet habe, konntet ihr auf flotteliselotte Erdbeer-SlushiesSüßkartoffelkuchen und einen Breznsalat genießen.

Kaum wieder im Lande, haben die Berge zu einem wundervollen Sonntagsausflug gerufen und so ging es mit dem Rad auf den Taubenberg.

Das lange Fronleichnahm-Wochenende haben wir auf einer Hochzeit bei Paderborn und einem Familienbesuch in Oldenburg verbracht. Eine Travel Diary für diesen heimeligen Ort gibt es inzwischen hier.

Und das waren meine liebsten Artikel im Mai:

. Kreativ mit Wasserfarben .
Ich glaube es ist mal wieder Zeit für ein DIY – und dieses Tutorial zum Malen von Blumenkränzen mit Wasserfarben hat mich sofort begeistert. Wie einige von euch wissen, löst bei mir das Streichen von weißen Wänden schon eine tiefe Zufriedenheit aus, ebenso, wie das malen auf weißem Papier. Das habe ich schon lange nicht mehr gemacht und sogar vor kurzem meinen Zeichenblock verschenkt. Aber so ist es ja immer: wenn man etwas wegschmeißt oder weggibt, wird man über kurz oder lang wieder wieder dorthin zurückgeführt.

. Hochwertige Klebefliesen für Küche und Bad .
Jeder der zur Miete wohnt kennt das – Küche und Bad sind doch fast immer die kritischen Zimmer in der Wohnung. Die Räume, an denen man ohne großen Aufwand und Auseinandersetzung mit dem Vermieter nichts machen kann. Aber Hannah von Provinzkindchen hat da gute Erfahrungen und ein schönes DIY mit den Klebefliesen von creatisto gemacht – vielleicht ist das auch was für euer Bad?

. Leute, bitte vermeidet Müll .
Verzichtet auf den Coffee to go im Papp- oder Plastikbecher. Kauft das (Bio-) Obst und Gemüse im Supermarkt ohne die kleinen Plastiktüten. Packt eure geshoppten Klamotten in eure Handtasche und verzichtet auf eine Tüte. Kauft kein Wasser in Plastikflaschen. Kocht euch am Vorabend was für die Mittagspause im Büro anstatt etwas im Supermarkt zu kaufen oder zu bestellen. Das sind so einfache Maßnahmen zur Müllvermeidung, die jeder umsetzen kann – ich bin schon dabei. Nächster Schritt: Stoffstücke als Wattepad-Ersatz.

. Ananas-Kokos-Eis ohne Eismaschine .
Letzter Sommer war ein guter Sommer, denn da hatte ich noch eine Eismaschine. Da sie aber meiner Schwester gehört hat, musste ich sie ihr leider zurückgeben und dachte schon, dass ich dieses Jahr ohne selbstgemachtes Eis durch den Sommer muss. ABER scheinbar geht es auch ohne Maschine – und die schönste Zeit des Jahres ist gerettet!

. Girlande aus Holzkugeln .
Auch so ein DIY, was ich schon immer machen wollte. Einfach Holzperlen auf ein (Leder-) Band auffädeln und als Girlande oder auch Garderobe verwenden. Zwischen den Kugel kann man Kleiderbügel aufhängen oder die Perlenkette als Deko verwenden. Sieht außerdem sehr Skani-Chic aus!

. Der Sessel meiner Träume .
Am Wochenende in Oldenburg habe ich ihn gesehen – den Sessel meiner Träume. Ein wundervoller 1,5 Sitzer, hier mit lila Bezug (nicht meine favorisierte Farbe), breiter Sitz- und Lehnenfläche. Perfekt, um darin im Winter vor dem Kachelofen ein Buch zu lesen und wenn man es darauf anlegt, kann man auch zu zweit darin sitzen. Zugegeben, am Preis von knapp 3.000€ müsste man noch was machen.

Was hat euch diesen Monat begeistert, berührt, bewegt? Links bitte immer gerne in die Kommentare und einen schönen Dienstag!

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TaubenbergWer sich von euch viel im bayerischen Voralpenland aufhält, dem ist der Taubenberg in Osterwarngau bei Holzkirchen auf jeden Fall ein Begriff. „Berg“ ist dabei vielleicht etwas übertrieben, es handelt sich hier eher um einen bewaldeten Hügel. Aus Erzählungen kenne ich ihn schon lange und letztes Wochenende war ich das erste Mal dort – mit dem Rad.

Für viele mag der Taubenberg keine Herausforderung mit dem Mountainbike darstellen, für mich war der Anstrengungsgrad aber genau richtig. Vor allem, wenn man nach der Arbeit im Sommer nochmal eine kleine Tour machen möchte (oder eine leichte Wanderung mit Kindern sucht), ist dieser Berg dafür perfekt geeignet.

Es gibt mehrere Wege nach oben, mit dem Rad haben wir den Weg ab Oberwarngau genommen. Beim Gasthof zur Post gibt es kostenlose Parkplätze, von denen aus man den Wegweisern zum Taubenberg ganz einfach folgen kann.

 Aufstieg 1:30 h                Abstieg 0:45 h                210 m

Ort: Taubenberg (Bayerisches Voralpenland)

Adresse: Taubenbergstraße 27, 83627 Warngau

Entfernung zu München: 37 km (30 Minuten)

Nach dem Aufstieg, der überwiegend auf breiten Wegen im Wald stattfindet, erwartet einen auf dem 896 Meter hohen „Gipfel“ der gemütliche Berggasthof Taubenberg mit traumhaftem Blick auf die Alpen. Es gibt Liegestühle zum Sonnenbaden und auch die ein oder anderen Tiere des Gasthofs. Es lohnt sich auch ein Abstecher zum nahegelegenen steinernen Aussichtsturm, von dem man München auf der einen und die Wälder und Berggipfel auf der anderen Seite sehen kann.

Taubenberg Taubenberg Taubenberg Taubenberg Taubenberg Taubenberg Taubenberg

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Ich bin immer auf der Suche nach einfachen und vor allem schnellen Gerichten für den Abend. Wobei das Wort ‚Gericht‘ da wohl falsche Erwartungen weckt. Normalerweise essen wir unter der Woche Mittags warm und verzichten dafür abends auf gekochte Gerichte. Deshalb gibt es bei uns ganz oft Brotzeit oder Salat. Brotzeit mit frischen Brezn, gutem Käse und ToMo (Tomate-Mozzarella). Oder eben einen schnellen Salat mit gebratenem Ziegenkäse, Süßkartoffelpommes oder mit Mais, Gurken, Pilzen etc.

Heute habe ich für euch das Beste aus beiden Welten (zumindest für mich): Breznsalat!
Kennt ihr den? Ich bin regelrecht verliebt – vor allem in die mit Butter gerösteten Breznstücke!

Breznsalat

Zutaten für einen Breznsalat für 2 Personen:

2 Brezn
6 Radieschen
8 Kirschtomaten
1/2 Salatgurke
150g Salat (Feldsalat oder junger Spinat)

Für das Dressing:

4 EL Olivenöl
2-3 EL Weißweinessig
1 TL flüssigen Honig
1 EL süßer Senf
Salz
Pfeffer

1. Brezn in dünne Scheiben schneiden und in der Pfanne mit Butter rösten.
2. 6 Radieschen waschen und auch in dünne Scheiben schneiden. 8 Kirschtomaten halbieren. Eine halbe Salatgurke aufschneiden. Alles in eine Schüssel geben, Salat-Dressing darüber geben und gut vermischen.
3. Salat waschen, trocken schleudern, zu anderem Gemüse geben und gut vermischen.
4. Auf den Tellern anrichten und geröstete Breznscheiben darüber geben.

Breznsalat Breznsalat Breznsalat Breznsalat

Ich hoffe, dass mein neuer Salat-Favorit euch auch so gut schmeckt wie mir!

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Manch einer mag sich fragen, was man denn zwei Wochen auf einer relativ kleinen Insel wie Mauritius mit nur einer Hand voll Sehenswürdigkeiten machen soll – sicher total langweilig. Mal abgesehen davon, dass ich gerne den ganzen Tag am Strand liege (wirklich gerne!), kommt es natürlich immer darauf an, was man aus so einem Inselaufenthalt macht. Deshalb zeige ich euch heute, welche Ausflüge sich auf Mauritius als Abwechslung zu am Strand liegen/ im Meer Schnorcheln/ die Sonne genießen anbieten (oder auch nicht). Hier also meine TOPs und FLOPs auf Mauritius, die euch bei eurem Besuch auf der Insel als Orientierung dienen können. Falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt, bin ich sehr gespannt!

Around and about Mauritius

YAY! Welche Ausflüge und Aktivitäten sich auf Mauritius absolut lohnen:

Anmerkung: Wir haben Ausflüge mit Fahrer und auch auf eigene Faust mit dem Mietwagen unternommen, was beides problemlos geklappt hat. Die Preise für beides könnt ihr im letzten Beitrag nachschauen.

.: Black River Gorges Nationalpark :. Absolut zu empfehlen. Ich liebe es, die Natur auf eigene Faust zu entdecken und deshalb machen wir sehr gerne Wanderungen durch die Nationalparks des jeweiligen Landes. Der Zugang ist kostenlos und man kann zu vielen Wasserfällen, Aussichtspunkten oder auch auf die umliegenden Berge wandern. Wir haben uns zum Beispiel 2 Stunden lang durch Dschungelvegetation, über Bäche und vergorene Guaven hin zum Mare aux Joncs Wasserfall geschlagen. Und wurden absolut belohnt.

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.: Post Louis und botanischer Garten :. Jeder sollte bei einem Besuch der Insel seinen Fuß in die Hauptstadt Port Louis gesetzt haben. Ich fand es angenehm an diesem Tag einen Fahrer zu haben, denn Parken und die Orientierung ist dort etwas schwierig. Wir waren im belebten Markt und haben uns viel Obst für den nächsten Strandtag besorgt. Neben dem Obst- und Gemüsemarkt haben wir uns durch die Stoff- und Kleidungsstände geschlagen und in der hinteren Ecke unseren Profi-Kokosnuss-Cutter gefunden. Dieser alte Herr verkauft hier jeden Tag Kokosnüsse aus seiner kleinen Garage heraus und schält die Nüsse mit einer Machete PER HAND. Den ganzen Tag. Ich muss nicht erwähnen, dass wir hier voll zugeschlagen haben.
Danach ging es in den etwa 20 Minuten entfernten Sir Seewoosagur Ramgoolam Botanical Garden. Für 5€ kann man hier die berühmten Amazonas-Wasserlilien besichtigen, deren Blüte nur einen Tag blüht, bevor sie stirbt, Riesenschildkröten beim vor sich hin schleichen beobachten und auf den Rasenflächen ein Picknick machen.

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.: Le Morne Brabant :.  Auf das  555m hohe UNESCO Weltkulturerbe kommt man leider nur mit einem Führer, da der Berg auf Privatgrund steht. Man kann eine Tour über Yanature buchen, die Kosten liegen bei etwa 40€ für die 4-stündige Tour (da wir daheim die Berge immer kostenlos besteigen können, war der Preis für uns etwas befremdlich). Von oben hat man einen fantastischen Blick über die südwestlichste Ecke der Insel und die vorgelagerten Korallenriffe mit türkisem Wasser. Leider, leider haben wir es nicht geschafft hier rauf zu klettern, aber als kleinen Trost und Inspiration gibt es ein Bild von Eva, die sich dort hoch gekämpft hat:

T.H.E V.I.E.W. #lemorne #mauritius #coral #coralreef #holiday #climb

A photo posted by @evakiivit on

.: Kite Surfen :. Oh ja, das geht hier super. Vor allem an der Südwestküste, da hier ständig konstanter Wind herrscht und man perfekt im seichten Wasser auf’s Brett und los zischen kann. Wer Ausrüstung und/oder Stunden braucht, kann zum Beispiel zu KiteGlobing Mauritius (Bel Ombre) kommen, was sogar von einer Deutschen geleitet wird. Von Airswitch Kitesurfing (Le Morne) habe ich auch Gutes gehört.

NAY! Welche Ausflüge und Aktivitäten man sich sparen kann:

.: 7-farbige Erden, Riesenschildkröten und der Chamarel Wasserfall :. Hm, naja, ich sag’s mal so: wenn man sich die Bilder im Reiseführer oder auf Pinterest angeschaut hat, hat man alles gesehen und kann sich die 5€ Eintritt pro Person sparen und in frische Kokosnüsse investieren. Das einzige Highlight waren die Kaffeeplantagen entlang des Weges, da ich schon immer mal sehen wollte, wie die wachsen.

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.: Rhumerie de Chamarel :. Wir standen schon vor dem hübschen Eingangstor der bekannten mauretanischen Rum-Destillerie, als uns die Dame hinter dem Tresen mitgeteilt hat, dass der Eintritt 10€ pro Person kosten soll. Darin enthalten sind zwar eine Führung und anschließende Rum-Verköstigung, allerdings fanden wir den Preis für die dortigen Verhältnisse nicht gerechtfertigt. Wir haben uns dann spontan dagegen entschlossen und am Abend unsere eigene Verköstigung mit Rum made in Mauritius gemacht. Aber für Fans ist ein Ausflug hierher bestimmt spannend.

.: Delfin-Tour :. Das war eines der beeindruckendsten Erlebnisse, die ich im Hinblick auf eine Begegnung mit wilden Tieren je hatte (Kostenpunkt: 47€ pro Person inkl. Anfahrt). Warum es dann unter dem sich-sparen-Punkt steht? Nun, es war gleichzeitig wirklich schrecklich. Wie man sich es eigentlich schon hätte denken können, halten die Boote keinen Abstand zu den Delfinen, sie jagen sie regelrecht die Küste entlang. 20 Boote mit je 10 Menschen warten nur darauf, genau in dem Moment ins Wasser zu springen, wenn die Delfine vorbei schwimmen, um danach wieder rauf auf’s Boot zu klettern, den Motor anzuschmeißen und den Delfinen hinterher zu fahren. Repeat.  Repeat. Ja, es war atemberaubend, diese majestätischen Tiere nur einen halben Meter an mir vorbei schwimmen zu sehen. Würde ich es wieder machen oder empfehlen? Nein.

Und wieder ein paar Facts und Tipps für euch:

.: Do you speak french? :. Da hat man in der Schule 5 Jahre Französisch gelernt und versteht nur noch das, was kleine Kinder zu ihren Eltern sagen – ist schon bitter (Wer erinnert sich noch an Arthur est un perroquet?). Wer’s besser kann, ist hier in der ehemaligen französischen Kolonie genau richtig. Für Menschen wir mich: Englisch können hier glücklicherweise auch alle…

.: Zuckerrohr soweit das Auge reicht :. Fast die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche ist von Zuckerrohr bedeckt, da sie eine der wenigen Kulturpflanzen ist, die die starken Stürme auf der Insel dank ihrer biegsamen Halme gut übersteht. Die Halme werden geerntet, gepresst und der daraus entstehende Saft zu Sirup und Rohrzucker verarbeitet. Purer Zuckerrohrsaft wird auf Märkten oder auch an der Straße verkauft – unbedingt probieren! Interessierte können das Zuckerrohrmuseum der Insel (Beau Plan) besuchen – oder gleich zu einer Rhumerie fahren und den heimischen Rum probieren!

.: Mücken :. Diese Biester – ich habe ja wirklich kein Problem damit, wenn sie mich stechen, wenn sie nur nicht so schreckliche Geräusche machen würden, das mir das Blut in den Adern gefriert. Wahrscheinlich lag es an der Jahreszeit, aber wir hatten zum Glück kaum Mücken auf Mauritius. Ich hatte zwei Stiche in zwei Wochen, was ich wirklich ziemlich ok finde. Im Inland und an stehenden Gewässern ist man ja immer gefährdeter als an der windigen Küste, deshalb kann Mückenschutz prinzipiell nie schaden.

.: Giftiges und gefährliches Getier :. Bevor wir nach Mauritius gefahren sind, wurde mir erzählt, dass es hier keinerlei gefährliche oder giftige Tiere gibt, so sind wir recht unbedarft über schmale, bewachsene Wege durch den Nationalpark gestiefelt. Als wir eines Abends wieder in unser Zimmer wollten und gesehen haben, wie sich eine etwa 1 Meter lange Schlage unter der Zimmertür unseres Nachbarn gequetscht hat, wussten wir es besser. Nur damit das klar ist: es gibt auf der Insel ein paar giftige Schlagen, Spinnen und Skorpione, also in der Natur besser geschlossene Schuhe tragen. Ob es auch Haie gibt? Klar! Aber glücklicherweise ist Mauritius von einem Ring aus Korallen umgeben, durch den Haie in der Regel nur extrem (!) selten kommen. Im Gegensatz dazu hat die Nachbarinsel La Réunion ein riesiges Problem, da diese nicht auf diese Weise geschützt ist.

.: Ein Ort der Liebe :. Wenn man sich in einer AirBnb-Wohnung einquartiert ist es vielleicht anders, aber die Resorts sind voll von Pärchen (Jung und alt – und zu meiner Überraschung auch junger Familien). Außerdem scheint Mauritius eine beliebte Flitterwochen-Location für frisch vermählte Inder zu sein, die die Gelegenheit nutzen, sich kennenzulernen, nachdem sie sich bei der Trauung vor 3 Tagen das erste Mal gesehen haben… Während unseres Aufenthalts hat in unserem Resort auch ein junges, französisches Paar mit Blick auf’s Meer geheiratet und sich in Brautkleid und Smoking vor dieser traumhaften Kulisse ablichten lassen.

Around and about Mauritius

Ich hoffe, dass euch diese Eindrücke gefallen haben! Hier geht es zu meiner ersten Postkarte aus Mauritius und das ist der Beitrag zu allen organisatorischen Punkten meiner Reise wie die Frage, ob der Urlaub teuer war, in welcher Gegend und in welchem Hotel wir waren und wie das Wetter in Mai auf der Insel so ist!

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„Nach Mauritius fliegt ihr? Ah – hm, da kann man aber nicht so viel machen…“ – „Da würde ich lieber auf die Malediven fliegen“ – „Wenn man einmal am Great Barrier Reef war, dann kann Mauritius nicht besonders viel…“
Solche und mehr wenig begeisterte und verhaltene Rückmeldungen habe ich bekommen, als ich meinem Impfarzt und auch Kollegen vor meinem Urlaub von meinem heiß (und lang) ersehnten Reiseziel erzählt habe. Ich war immer der Meinung, dass Mauritius ein tropisches Paradies mit weißen Stränden vor allen für Honeymooner ist, von dem nur Gutes zu berichten ist. Deshalb muss ich sagen, dass ich etwas verunsichert war und eher keine bis vorsichtig-hoffnungsvolle Erwartungen hatte – und von diesem tropischen Paradies eigentlich durchgehend begeistert war.

Eine Einschätzung zu Trips, die sich auf der Insel lohnen bzw. eben nicht lohnen, gibt es hier, aber starten wir gleich mit ein paar praktischen Infos und der vielleicht drängendsten Frage:

Ist eine Reise nach Mauritius nicht total teuer?

Woanders is‘ auch teuer hat Anika treffend formuliert. Auch wenn man Mauritius mit Hochzeitsreise oder einem Once in a Lifetime Experience verbindet, kann man auch einfach so hier Urlaub machen. Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass Mauritius eben nicht Thailand und auch nicht der Harz sind. Und wenn man tausende Kilometer auf eine abgelegene Insel möchte, hat das eben seinen Preis.
Mal abgesehen vom Flug, wo am Preis wenig gemacht werden kann (es sei denn, man hat gerade Glück), muss man mit etwa 900€ pro Person rechnen. Ob man auf der Insel dann in einem 5 Sterne All inclusive Hotel oder in einer AirBnb Wohnung mit Selbstverpflegung wohnt, ist jedem selber überlassen und beeinflusst das Urlaubsbudget natürlich maßgeblich.
Wir haben pro Woche jeder 1.000€ gezahlt. Klingt erstmal riesig viel (ist es auch), aber der Preis ist inklusive Flug (der eigentlich schon über 900€ kostet), 14 Übernachtungen mit Halbpension im 5* Hotel direkt am Strand und einem eigenen Chauffeur vom und zum Flughafen. Es ist natürlich immer eine Frage, wo die Prioritäten liegen, aber uns war es das wert.

Around and about Mauritius

Wo habt ihr den Urlaub gebucht und was war in dem Paket alles dabei?

Ehrlich gesagt war dieser Urlaub eher ein Zufall, als geplant. Wir haben ihn über das Portal Secret Escapes gebucht, wo es immer wieder Luxus-Reise-Schnäppchen, auch nach Mauritius, gibt. Man muss sich zwar schnell entscheiden, dafür kann man aber auch von guten Rabatten profitieren. Und als ich die Bilder von diesem Paradieses gesehen habe, war die Entscheidung schnell getroffen.
Das Paket für diese Reise hat das Reiseservice GRAW am Ammersee zusammengestellt (an dieser Stelle vielem Dank für den absolut freundlichen, schnellen und kompetenten Service mit gratis Inselreiseführer) und beinhaltete Flüge, Unterkunft mit Halbpension und einen privaten Shuttle vom und zum Flughafen am Urlaubsort. Also ein typisches Pauschalpaket. Normalerweise sind uns solche Reisen ein Graus, aber ehrlich gesagt habe ich mich nach diesem stressigen ersten Drittel des Jahres auf eine feste Home Base mit Koffer auspacken anstatt Roadtrip mit aus dem Koffer leben gefreut.

In welcher Gegend wart ihr und wie war euer Hotel?

Unser Hotel war das Outrigger Mauritius Beach Resort in Bel Ombre im Südwesten der Insel. Natürlich liegt das Hotel direkt am Meer und ist wunderschön (eines der bestbewertetsten der Insel laut TripAdvisor). Es hat ein Spa mit Hammam und Sauna (nicht so toll), aber dafür wirklich gutes Essen, saubere Zimmer und eine traumhafte und großzügige Anlage.
Auch für die Region bin ich voll des Lobes. Von hier aus sind alle typischen Sehenswürdigkeiten sehr schnell zu erreichen und auch die Strände hier sind die schönsten der Insel. Außerdem ist diese Region hervorragend zum Kite Surfen geeignet!

Around and about Mauritius Around and about Mauritius Around and about Mauritius Around and about Mauritius

Wie ist das Wetter im Mai auf Mauritius?

Wie ihr sicher wisst, ist die Hauptreisezeit für Mauritius in unserem Winter, also von November bis Januar. Von Januar bis April ist Zyklon-Zeit auf der Insel, die viel Regen und Wind bringt. Ich habe den Mai (auf der Insel Nachsaison) als perfekten Monat empfunden. Von den 14 Tagen hat es einen Tag durchgeregnet und an zwei oder drei Tagen ab und zu mal kurz genieselt. Sonst nur Sonne (zwischen 24 und 30 Grad), geringe Luftfeuchtigkeit und etwas Wind. Die Wolken, die man sieht, bleiben in den allermeisten Fällen in bzw. an den Bergen und erreichen die Küste nicht.

Around and about Mauritius

Noch ein paar kurze Facts:

.: Mietautos :. Hier herrscht Linksverkehr liebe Leute, aber das ist ja kein Problem. Ich habe mal gelesen, dass die Straßenverhältnisse und die Beschilderung auf der Insel nicht gut sein soll, das kann ich aber nicht bestätigen.
Uns hat ein Auto über Sixt 57€ pro Tag gekostet (es wurde direkt zum Hotel geliefert und auch dort wieder abgeholt), Benzin kommt halt extra noch dazu.

.: Ein Hoch auf Google Maps :. Oft hat man das Gefühl, dass man sich das Navi auch gleich selber hätte kaufen können, so teuer war das leihen. Die beste Neuerung von Google Maps: Offlinekarten! Einfach den Kartenausschnitt euer Region im WLAN speichern und dann unterwegs bequem über GPS navigieren. Einfach top!

.: Fahrer :. Wer nicht selber fahren will, sondern bequem ohne Stress einen Tag Sightseeing machen möchte, kann einen Fahrer buchen, der einen den ganzen Tag durch die Gegend fährt. Normalerweise erzählen die Herren auch noch ein bisschen was über die Ziele der Route und warten vor Ort, bis man mit der Besichtigung fertig ist.
Uns hat der Fahrer 90€ für 8 Stunden gekostet, durch 2 bis 4 Personen gerechnet finde ich das total OK.

.: Kokosnüsse und Zuckerrohrsaft :. Auf jeden Fall an den Straßenständen anhalten und für 50 MUR (ca. 1,30€) genießen! In den meisten Hotels kann man Kokosnüsse auch direkt an der Bar bestellen.

.: Gewürze und Rum :. Wie auch bei uns, sind die Souvenirs da am teuersten, wo die Touristen sind, ist klar. Mauretianische Gewürze und lokalen Rum deshalb besser in gleicher Qualität im Supermarkt kaufen. Achtung: eingeführt werden darf nach Deutschland maximal 1 Liter Rum.

.: Neoprenschuhe :. Auch wenn die Insel von Sandstränden umgeben ist, können im seichten Wasser giftige Steinfische (wir haben keine gesehen) oder stechende Seeigel (jep, davon gibt’s ein paar) liegen. Außerdem befinden sich die Korallen hier sehr nah unter der Wasseroberfläche und man kann sich beim schnorcheln leicht an ihnen verletzen (dachte ich auch nicht, dass mir das mal passiert…).

.: Snacks :. Vor allem, wenn man in Resorts ist, die etwas abgelegen sind, ist besonders die Mittagsauswahl an Speisen ziemlich teuer (z.B. eine schlechte Pizza Margherita für 15€). Wir hatten deshalb eine Reihe Snacks wie getrocknetes Obst, Studentenfutter oder Kekse dabei, die die Zeit überbrückt haben.

Ich hoffe, dass euch diese Eindrücke gefallen haben! Hier geht es zu meiner ersten Postkarte aus Mauritius und das ist der Beitrag zu den besten Ausflügen und denen, die man sich sparen kann!

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SüßkartoffelkuchenBevor ich euch mehr Bilder von der Insel und den Dingen zeige, die ich hier gemacht habe, gibt es kleine einen Einblick in die Küche von Mauritius. Und ihr seid nur 6 Zutaten von diesem Kuchen aus Süßkartoffeln entfernt.
Mauritius war jahrhundertelang Umschlagplatz für Gewürze und anderen Handelswaren aus der ganzen Welt, die hier auf der Insel umgeladen und vor allem nach Westen gebracht wurden. Deshalb gibt es auf der Insel auch die besten Vanilleschoten, indische Gewürze, die Süßkartoffeln finden hier in vielen Gerichten Verwendung und die Insel ist bekannt für ihren Rum aus Zuckerrohr.

Vorausgehend muss ich sagen, dass ich, was Gemüsekuchen angeht, mehr als skeptisch bin: Zucchini-, Karotten- oder andere Grünzeugkuchen finde ich schon ganz schön seltsam. Tja, was soll ich sagen, dieser Blog bringt mich dann doch immer dazu, neue Dinge auszuprobieren, weshalb ihr hier und heute den ersten „Gemüsekuchen“ findet, ich meine natürlich: die GÂTEAU À LA PATATE DOUCE, den Süßkartoffelkuchen.

Süßkartoffelkuchen Süßkartoffelkuchen

. Zutaten für einen Süßkartoffelkuchen .

1500g Süßkartoffeln
1 Vanilleschote
4 Eier
200g Zucker
200g Butter (zimmerwarm)
30ml dunkler Rum (zB. mauretanischen Rum aus Chamarel)

1. Die Süßkartoffeln waschen, in ausreichend Wasser aufsetzen und solange kochen, bis man mit einem kleinen Messer ohne Widerstand hineinstechen kann (dauert etwa 20-30 Minuten). Abgießen, schälen und mit einem Kartoffelstampfer zu Brei stampfen.

2. Die Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark auskratzen.

3. In einer anderen Schüssel Eier und Zucker schaumig schlagen, bis sich der Zucker ganz aufgelöst hat.

4. Nach und nach die weiche Butter, den Rum und das Mark unterrühren.

5. Vorsichtig unter den lauwarmen Süßkartoffelbrei heben und diesen in eine gut schließende, gefettete und am Boden mit Backtrennpapier ausgelegte Springform geben.

5. Im vorgeheizten Ofen bei 200° C 45-60 Min. backen, bis ein hineingestochenes Holzstäbchen sauber wieder hinauskommt. Die Oberfläche sollte leicht gebräunt sein. Bräunt der Kuchen außen zu schnell, sollten Sie ihn mit Alufolie abdecken.

6. Genießt diesen köstlichen, saftigen Süßkartoffelkuchen!

Süßkartoffelkuchen Süßkartoffelkuchen

Danke für das Rezept an Arte Cuisine.

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